Story of a Big Picture

„BIG PITURE” begann mit einem Experiment – das darf es auch weiterhin bleiben!
Jedes meiner Big Pictures entsteht ohne Vorgabe – es entwickelt sich mit dem Funken einer Idee, einer Farbe, einer Zeile aus einem Gedicht oder mit Musik und wird zusätzlich von meinem Erlebten geprägt.

Ich folge keiner Linie, keiner Serie – es ist meine Freiheit, dass jedes Bild ohne Vorgabe entstehen darf. Dinge, die ich auf meinen Reisen entdecke, werden in Schichten eingearbeitet – so lange, bis sie nicht mehr oder kaum sichtbar sind. Trotzdem sind sie wichtig für den weiteren Prozess.

Mein Schaffensprozess beginnt, wenn der Tag endet und die Nacht anbricht. Wenn es das Bild braucht, dauert dieser bis in die Morgenstunden. Dabei wechsle ich immer wieder die Perspektive – ich gehe hin und her, rauf und runter, in den Garten, mache einen Nachtspaziergang mit meinem treuen Begleiter „Fritz”. Dieser Prozess erstreckt sich über Monate.

Der Titel entsteht im Prozess und hat selten etwas mit dem fertigen Bild zu tun. Dennoch, wie im Leben, ist alles miteinander verbunden. Manchmal ruht mein Kunstwerk für einige Zeit. Es ist eine Reise über mehrere Monate, bis ich irgendwann zufrieden bin.
Obwohl, zufrieden? Dazu bin ich wohl zu kritisch.

Ich schaue es an und weiß:
JETZT IST ES FERTIG.
FERTIG UND PERFECTLY INCLOMPLETE.

BIG PICTURE „MERRY CHRISTMAS”

Viele meiner Exponate fanden ihren Weg in die ganze Welt – Graz, Wien, München, Basel, Zürich, Grado, Florenz, Siena und New York. Das Big Picture „Merry Christmas” hängt bei einem Kunstliebhaber in London.